Warum eigentlich GravityCV?

GravityCV ist unser „Herzensprojekt“. Als Freiberufler und Geschäftsführer eines kleinen, spezialisierten IT Unternehmens mit Schwerpunkt auf DevOps und Big Data muss ich mein CV und die CVs der Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand halten. Ein aktuelles CV ist unser erster Kontakt mit Kunden, Personalvermittlern und Auftraggebern. Es muss auf der einen Seite gut aussehen, auf der anderen Seite genug Information beinhalten, damit sich der Empfänger ein entsprechendes Bild machen kann. Wenn man etwas länger in dem Beruf „unterwegs“ ist wächst und wächst die Projektliste und entsprechend das CV.

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Welche Probleme wollen wir lösen

  • Datei Format: Die meisten verwenden Word. Eine grafische Gestaltung scheidet aus, weil Word dann sehr unhandlich wird.
  • Reihenfolge: Wenn die neuesten Projekte als erstes erscheinen sollen, dann muss Word alles nach „unten“ schieben, was zu hässlichen Umbrüchen führt. Sind die neuesten Projekte ganz unten, muss der Empfänger ganz nach unten scrollen. Mein CV ist 37 Seiten lang, was entsprechend unbequem ist.
  • Informationsgehalt: Letztens habe ich überlegt, ob ich die alten Projekte heraus nehme, aber wenn ich etwas herausnehme, dann verringert sich der Informationsgehalt. Auch wenn alte Informationen immer irrelevanter werden, trotzdem sind es Informationen.
  • Unübersichtlichkeit: Wenn ein Kunde etwas spezifisches über mich wissen will, dann muss er sich die Information in dem CV zusammen suchen. Während der Jahre habe ich in vielen Bereichen gearbeitet: IDM, Java, DevOps, Big Data, etc. Wenn ein Kunde für DevOps sucht, dann müsste er sich die spezifischen Einträge entweder in dem PDF oder – viele drucken sich tatsächlich CVs noch aus – in dem Ausdruck suchen. 
  • Speicherort und Versionen: Aus dem obigen Grund habe ich mir unterschiedliche Versionen erstellt, was die Wartung und Übersichtlichkeit für mich selbst natürlich nicht vereinfacht. Wenn man dann noch Mitarbeiter hat multipliziert sich das Ganze. Zudem führt diese Handhabung zu einem enormen Dateien-Chaos.

Das sind nur die Herausforderungen, die ich mit der reinen Pflege hatte. Aber kennt Ihr das: „Sind Sie verfügbar?“, „Ab wann sind Sie verfügbar“?, „Könnten Sie mir Ihr aktuelles CV schicken?“ Zig mal am Tag. Im Prinzip ist das ja schön, dass ich einen Vertriebskanal habe, aber die etlichen Anfragen am Tag sind inzwischen störend und reißen mich aus meiner Arbeit raus. Mit eigenen Mitarbeitern multipliziert sich das wieder. Aus den beschriebenen Herausforderungen ist die Idee mit GravityCV entstanden. Wir wollen das Pflegeproblem und das Verteilungsproblem lösen.

Wie wollen wir die Probleme lösen

  • Informationsgehalt: Als Freiberufler will ich so viel Information in meinem CV eingeben wie ich möchte oder ich als notwendig erachte ohne mir Gedanken zu machen, ob es unübersichtlich wird. Im generierten WebCV sorgt ein Filter und Suchmechanismus dafür, dass der Empfänger sich die Information einblenden kann, die für sein Projekt relevant ist.
  • Versand: Ich will per Klick mein CV an Empfänger verschicken und nicht auf Dateisystem Ebene mein aktuelles CV in der richtigen Version erst suchen müssen.
  • Verfügbarkeitsfrage: Vermittler sollen meine Verfügbarkeit in meinem WebCV sehen, sodass sie mich nicht dafür anschreiben oder anrufen müssen. Sie sollen benachrichtigt werden, wenn sich meine Verfügbarkeit bald ändern wird. Quasi das „Pull“-Verfahren in „Push“ ändern.
  • Datenschutz: Die Informationen im CV sollen auf Feldebene und pro Vermittler ein- und ausblendbar sein. D.h. wenn ich möchte, kann ich bestimmte Felder ausblenden/anonymisieren. Ferner würde ich gerne die Links, die Vermittler auf mein CV bekommen mit einem Ablaufdatum versehen können. Danach soll mein CV Link für diesen Vermittler ungültig werden. Ich benutze das wenn ich mit neuen Vermittlern Kontakt habe, wo ich noch kein besonderes Vertrauensverhältnis aufgebaut habe. Ein zusätzlicher PIN-Schutz, erhöht den Schutz vor unrechtmäßigem Zugang zu meinen Daten außerdem.

Thema Datenschutz und Security

Vor dem Launch haben wir hauptberufliche Ethical Hacker mit einem Security Assessment beauftragt. D.h. alle laut OWASP empfohlenen Web Security Attacks wurden durchgeführt. 2 Low Priority Issues und 1 Medium Priority Issue konnten aufgespührt und gefixed werden.  Zudem haben wir eine Firewall und ein Intrusion Detection System (IDS) eingerichtet. Das soll verhindern, dass z.B. Hacker durch Bruteforce Attacken Passwörter ausprobieren oder Linkparameter ändern können, um sich Zugang zu verschaffen.
Wir haben auf Betriebssystemebene ein Security Assessment durchgeführt und ein Hardening des Betriebssystems und der jeweiligen Komponenten betrieben. Ein Backup Konzept sichert die Daten regelmäßig und lässt Disaster Recovery Test Läufe durchlaufen.

Zum Thema Datenschutz haben wir ein Verfahrensverzeichnis im Sinne der DSGVO erstellt, welches Ihr euch anschauen könnt. Dort stehen Infos wie: welche Daten erheben wir und warum. Bitte schaut euch unsere Datenschutz-Seite an und schreibt uns, wenn euch etwas auffällt oder Ihr noch Fragen habt. 

Strategie und Ziele von GravityCV

Wir bieten GravityCV vorerst umsonst an. Wir verfolgen das Business-Prinzip: „Löse zuerst ein Problem“ und glauben daran, dass sich daraus auch für uns Möglichkeiten der Monetarisierung ergeben. Denn natürlich haben wir auch nichts zu verschenken. Die Produktentwicklung und das Marketing kosten Geld. Wenn wir mit unserem Tool wirklich ein Problem lösen sollten, dann wird der Markt das annehmen und dann kann man sich Gedanken machen wie man damit Geld verdient. Eins ist jedoch Gewiss: Wir verdienen kein Geld mit den Daten der Nutzer.

Wir geben diese Daten nicht ungewollt weiter und haben keine versteckte Klauseln in unseren AGB. GravityCV ist eine End-2-End Plattform. D.h. es gibt keine Suche über alle Profile hinweg, oder jemanden, der in die Daten hineingucken kann. Ihr entscheidet wem Ihr eure CV schickt und nur dieser Empfänger bekommt kontrollierten Zugang.

Wir gehen offen und ehrlich mit diesem Thema um. Z.B. haben wir aktuell eine Umfrage laufen, wo wir Nutzer fragen, wofür sie bereit wären Geld zu zahlen, oder würden sie dies und das in Kauf nehmen, wenn das Tool kostenlos bleibt. Wir entscheiden nichts im Geheimen. Natürlich haben wir den Luxus das Produkt entwickeln zu können ohne davon leben zu müssen, denn unser Business ist die Beratung und Entwicklung. Aber da wir dedizierte Ressourcen auf dem Projekt GravityCV haben, möchten wir natürlich, dass sich das irgendwie bezahlt macht. 

Folgende Gedanken haben wir dazu:

  • Monatliche Gebühr: Welche Gebühr die Nutzer bezahlen würden versuchen wir in Umfragen herauszufinden. Also was ist euch das Tool Wert? Wieviel Zeit erspart es euch? etc.
  • Alternativ Gebühr für Team Features: Firmen mit mehreren Mitarbeitern, die die CVs pflegen müssen zahlen eine geringe monatliche Gebühr
  • CV Empfänger zahlen eine Gebühr: Dadurch, dass die Vermittler immer ein aktuelles CV haben und auch die Verfügbarkeitsabfragen sich reduzieren, sparen sie Zeit und Geld. Wären sie bereit ein Teil von dieser Ersparnis in Form einer monatlichen Gebühr abzugeben?
  • Werbung: Könnten wir Werbeanzeigen integrieren im Tool, Mails, CVs, etc. Dies könnte man kombinieren mit der monatlichen Gebühr, womit die Werbung wegfiele.
  • Profilsuche: Könnten wir eine anonyme Profilsuche erlauben. D.h. der Vermittler oder Endkunde sucht in den Projekten und Skills. Bei einem Match kann er den Profilinhaber kontaktieren. Damit Blindabfragen, die den Profilinhaber Zeit kosten, zu vermeiden könnte man eine Gebühr pro Abfrage einführen. Man könnte den Profilinhaber daran partizipieren lassen. D.h. für jede Anfrage bekommt er Geld. Auch für die aus denen nichts werden sollte.
  • Basis kostenlos und Premiumfeatures: Man könnte Premium Features einführen., z.B. mehr Themes für das WebCV zur Auswahl.

So, das sind soweit unsere Gedanken. Wenn Ihr noch Ideen oder Vorschläge habt würde ich sie gerne hören. Bitte schickt mir eine Email an mighani(a)skillbyte.de. Um das Thema abzuschliessen, die große Vision von GravityCV ist es eine Plattform zu bauen, wo Kunden und ITler (wobei der Begriff auch Designer, Consultants, UXler, etc einschliesst) einander finden und Projekte abwickeln können. Wo Provisionen festgelegt sind und Transparenz und Fairness herrscht. Für die Interessierten sind die Stichwörter Blockchain und DAO.