"Lass uns mal quatschen..." - Die Freelancer Story

Nadine,
das Multitalent zwischen Java und PM

Wer ist eigentlich Nadine?

Mein Name ist Nadine Eibel. Seit 2016 bin ich freiberufliche Softwareentwicklerin und technische Projektmanagerin mit Java Schwerpunkt.  

Mehr Informationen findest du in meinem WebCV auf :   https://link.gravitycv.com/nadineeibel

Inhalt

GravityCV Freelancer Story Java-Entwickler Nadine

Warum bist du Freiberufler und nicht einfach Festangestellter?

Das Schöne an der Freiberuflichkeit ist, dass einem selten langweilig wird, da man nicht jahrelang in ein und dem gleichen Projekt arbeitet und irgendwann das Gefühl hat, nicht mehr vorwärts zu kommen. Ich liebe es, neue Technologien zu entdecken und die Welt der Einsen und Nullen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Umso mehr man sieht, umso größer der Blickwinkel und umso umfassender das technische Verständnis. Dennoch mag ich auch langfristige Projekte, um mein Wissen auch immer weiter vertiefen zu können, denn nur an der Oberfläche kratzen, das ist dann auch nicht meine Welt.

Alles in allem kann ich als Freiberufler freier entscheiden, welche Projekte die richtigen für mich und meine angestrebten Ziele sind und das motiviert mich.

Wie kamst du an deine ersten Aufträge? Hat sich zu Heute daran etwas geändert?

Die ersten Aufträge kamen sowohl über mein bereits bestehendes Netzwerk, sprich freiberufliche Kollegen oder Firmen, bei denen ich zuvor schon einmal tätig war, als auch über Projektanfragen bei XING. XING ist eine tolle Plattform für den ersten Kontakt, beinhaltet jedoch nur mein Kurzprofil. Ein vollständiges CV fordert jeder meiner Kontakte an, um mehr über mich und meine Qualifikationen zu erfahren. Die Vermittler führen mich mittlerweile in Ihrer Kartei, wodurch ich ebenfalls viele Projektanfragen direkt telefonisch erhalte. Die interessantesten Projekte finde ich, nach wie vor, über meine bereits bestehenden Kontakte.

Was sind für dich die Schattenseiten an der Selbstständigkeit?

Monatliche Umsatzsteuererklärungen, das dauerhafte Aktualisieren und Versenden meines CVs – was wirklich die nervigste Tätigkeit ist – sowie dafür zu sorgen, möglichst weiche Projektübergänge zu haben. Außerdem Projekte zu finden, die sowohl mit meinen beruflichen Interessen und Qualifikationen, als auch mit meinem Privatleben in Einklang kommen.

Organisation, verhindert ein Ertrinken im Projekte-Dschungel!

Wie strukturierst du deinen Arbeitsalltag?

Da ich selten zu 100% nur für einen Kunden arbeite, sondern immer einen Anteil Entwicklungsprojekte habe und einen Anteil technisches Projektmanagement, ist die Struktur meines Arbeitsalltags ein wichtiges Thema, um allen Kunden gleichwertig gerecht zu werden. Ich lege daher großen Wert auf Organisation, um ein Ertrinken im Projekte-Dschungel zu vermeiden. Die Arbeit an mehreren Projekten erfüllt mich, mir wird nie langweilig und ich bleibe motiviert. Für mich das ideale Konstrukt. Ich denke da ist jeder Mensch anders.

Vor Ort, Remote oder als Digital Nomade jede Woche an einem neuen Ort, wie arbeitest du und warum?

Ich arbeite hauptsächlich Remote – das ist sowohl beruflich als auch privat ein Vorteil. Durch die geringere Reisezeit habe ich mehr effektive Zeit um an meinen Projekten zu arbeiten, es gibt keinen Stau, der mich bereits vor Arbeitsbeginn ermüdet. In meinem näheren Umkreis sitzen weitere freiberufliche Kollegen, mit denen ein Austausch über spezifische technische Probleme möglich ist.

Der private Vorteil ist gegenüber dem Reisen vermutlich ersichtlich, für mich aber auch notwendig. Mein Ausgleich zum Beruf und zum ganztägigen Sitzen sind meine Tiere und die frische Luft da draußen! Der Ausgleich abends schenkt mir neue Energie, um frisch in den nächsten Tag zu starten.

Bei Vollzeit Vor-Ort Projekten ist es nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen. Daher arbeite ich seit Beginn meiner Selbstständigkeit in Remote-Projekten, was bis dato wunderbar, sowohl für die Kunden, als auch für mich, funktioniert. Sollte ein Termin vor Ort notwendig sein, lässt sich das super planen und realisieren.

Welche Erfahrungen hast du in Zusammenarbeit mit Vermittlern gemacht?

Vermittler sind meistens ziemlich nervig (sorry!). Als Freelancer habe ich auch so den ganzen Tag zu tun, während ich an meinen Projekten arbeite, da können ewig viele Anrufe wirklich zeitraubend sein. Das hat mich eine ganze Zeit lang sehr gestört. Wenn ich in längerfristigen Projekten bin, neige ich mittlerweile dazu, Vermittleranfragen gesammelt am Wochenende zu beantworten oder mich aus den Vermittlerkarteien austragen zu lassen, um vorerst keine Anfragen zu erhalten. So habe ich mehr Ruhe, Zeit und Konzentration für meine Kunden und das ist mir persönlich sehr wichtig!

Welche Tools erleichtern dir deinen beruflichen Alltag?

Die üblichen Verdächtigen, wie Slack, zur internen Kommunikation innerhalb des Teams, sowie Trello und Jira zur Organisation. Und – Achtung: Eigenwerbung – GravityCV.

Ein Projekt in eigener Sache, nicht ohne Grund. Wenn ich eigentlich noch gar kein neues Projekt brauche, aber permanent Anfragen von Vermittlern erhalte, die um mein CV bitten, dann sende ich in der Regel überhaupt nichts raus, weil ich gar keine Zeit habe, mein Profil zu aktualisieren. Was die generelle Akquise betrifft, macht es für mich als Freiberufler aber natürlich Sinn mit diesen Vermittlern bzgl. interessanter Projekte in Kontakt zu bleiben, also befinde ich mich in dem permanenten Zwiespalt. Mit GravityCV wollen wir genau hier ansetzen und es super einfach machen, meinen CV up to date zu halten und schnell zu versenden. Da reicht als Antwort an einen Vermittler jetzt einfach ein Link.

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