"Lass uns mal quatschen..." - Die Freelancer Story

Maurice,
der Erfahrene mit der Super-Disziplin

Wer ist eigentlich Maurice?

Ich heiße Maurice und arbeite seit über 12 Jahren als Software Entwickler und Berater im Bereich Full-Stack Enterprise Software Development – meist in der Medienbranche. Meine Leidenschaft sind Big Data, DevOps und generell komplexe Softwarearchitekturen.

Technologie – sinnvoll eingesetzt – wird unsere Lebensqualität in nahezu allen Bereichen zukünftig deutlich steigern. Ich habe große Freude daran als IT-Berater und Softwareentwickler den Nutzen digitaler Produkte und Dienstleistungen mithilfe fortschrittlichster Technologien für Mitarbeiter und Kunden zu maximieren. Ich liebe die Planung und die Entwicklung von skalierbaren, flexiblen Lösungen für Großunternehmen.

Inhalt

Freelancer Story Freiberufler Interview Maurice GravityCV

Warum bist du Freiberufler und nicht einfach Festangestellter?

Ich liebe die Unabhängigkeit. Ein Unternehmen bucht Freiberufler in erster Linie wegen ihrem Fachwissen zu einem bestimmten Problem. Man kann sich daher zu 100% auf die Lösung des Problems konzentrieren und hat nicht so viel mit der Firmenpolitik zu tun.

Zudem empfinde ich es als wahnsinnig spannend nach einiger Zeit das Team zu wechseln und häufig auch mit neuen Technologien zu arbeiten. Man lernt dadurch sehr schnell unterschiedliche Lösungsansätze in unterschiedlichen Firmen kennen und erhält nach und nach eine „Vogelperspektive“ auf unterschiedliche Wege zum Ziel.

Ich behalte den Markt immer im Auge und Orientiere mich an der Nachfrage!

Was sind deine Do's and Don'ts für freiberufliche Newcomer?

Ganz wichtig: Der Kunde zahlt am Ende nur für geschaffenen Wert. Ich stelle daher stets sicher dem Kunden fortlaufend einen möglichst hohen Nutzen zu liefern.

Des weiteren sollte man stets seine „Hausaufgaben“ machen und einschätzen können, was die eigene Erfahrungen am Markt wert ist. Öffentlich zugängliche Studien zu Verdienstmöglichkeiten von Freiberuflern jedweder Branche geben einen guten Anhaltspunkt.

Mein dritter Tipp wäre die Sammlung von Referenzen. Bei Abschluss eines Projektes fasst man am besten auf einer Seite einige Stichpunkte zum Projekt zusammen (eingesetzte Technologien, die eigene Rolle und den Verantwortungsbereich im Team, Größe des Projektes, etc.) und bittet den Kunden dieses Projekt als Referenz angeben zu dürfen.

Wie kamst du an deine ersten Aufträge? Hat sich zu Heute daran etwas geändert?

Mein erster Auftrag kam von einem Unternehmen, bei dem ich zuvor fest angestellt war.

Ich bemühe mich stets meinen aktuellen Kunden zu 110% zufrieden zu stellen. Oft kommen dann Folgeaufträge ganz von selbst. Wenn man zudem sein Profil in Stellenbörsen pflegt und aktuell hält, erhält man dort Anfragen von Unternehmen, welche die eigenen Fähigkeiten benötigen.

Was sind für dich die Schattenseiten an der Selbstständigkeit?

Es ist wichtig ein grundsätzliches Verständnis von Steuern, Abgaben und steuerlicher Abzugsfähigkeit bei beruflich verwendeten Produkten zu haben. Die Buchhaltung sollte man aber später an einen vertrauenswürdigen Steuerberater delegieren. Er steht auch bei Fragen oder geplanten Anschaffungen mit Rat und Tat zur Seite.

Ärgerlich ist zudem der (meiner Erfahrung nach tendenziell seltene) Zahlungsverzug bei offenen Rechnungen. Dem Geld hinterher laufen zu müssen ist dann aber sehr unangenehm.

Alles Ausschalten für volle Konzentration!

Was sind deine ultimativen nicht-ablenken-lassen-Hacks?

Das ist ein ganz wichtiges Thema: Nur wenn man sich voll und ganz auf das Kernproblem fokussieren kann, ist man voll produktiv.

Konkret heißt das:

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